Atemschutz

as2Fahrzeugbrand in einer Garagenbox

«Wenn alle rauskommen, gehen wir rein!»

Die Atemschutzgruppe ist der Grenadierzug der Feuerwehr. Der Atemschutz führt Löschaktionen oder Rettungen aus in Zonen, wo keine atembare Luft mehr vorhanden ist. Um der Atemschutzgruppe angehören zu können, wird neben einer guten körperlich Verfassung und psychsiche Stabilität vorausgesetzt. Regelmässige medizinische und sportliche Tests gewährleisten die Einsatzbereitschaft der Atemschutzangehörigen.


Weitere Infos:

Ein erfolgreicher Feuerwehreinsatz ist in den meisten Fällen nur mit Atemschutz möglich. Nach wie vor sind Kohlenmonoxid und Kohlendioxid die bedeutendsten Brandgase. Daneben ist aber durch die in der heutigen Bautechnik und Industrie verwendeten Stoffe mit weiteren Brandgasen zu rechnen. Diese haben die Eigenschaft, dass sie bereits bei geringer Konzentration durch Reizung der Augen, Schleimhäute und Atemorgane ein Arbeiten verunmöglichen. Die Einsatztaktik in der Feuerwehr verlangt kurze Löschdistanzen und den Innenangriff (von innen nach aussen vordringen/löschen).

Es ist demzufolge eine zwingende Notwendigkeit, von Anfang an umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte einzusetzen. Neben den ordentlichen Zugs- und Gesamtfeuerwehrübungen besuchen die Angehörigen des Atemschutzes sieben zusätzliche Übungen pro Jahr. Vor der Einteilung in den Atemschutz wird die medizinische Tauglichkeit durch den Vertrauensarzt der Feuerwehrkommission abgeklärt. Eine starke Persönlichkeit, Teamgeist und eine überdurchschnittliche Einsatz- und Leistungsbereitschaft sind die Grundlagen für einen erfolgreichen und sicheren Atemschutzeinsatz.

 

Ausbildung:

  • Atemschutz-Einführungskurs (1 Tag), oblig. Grundausbildung
  • Atemschutz-Truppführerkurs (2 Tage), Weiterbildung
  • Atemschutz-Chefkurs (2 Tage), Weiterbildung

 

Übungen

  • pro Jahr 7 Übungen

 

Medizinische und Fitnesstests

  • Alle AS-Eingeteilten absolvieren jährlich einen Fitnesstest (Conconi) zur Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • In regelmässigen Intervallen erfolgen zusätzlich Untersuchungen beim Arzt (ab Alter 50 jährlich).
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